Pressemitteilungen

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  • Prof. Dr. rer. nat. Karsten Pinkwart
    © Fraunhofer ICT | Mona Rothweiler

    Prof. Dr. Karsten Pinkwart, Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie, wurde in den Nationalen Wasserstoffrat der Bundesregierung berufen. Auf Basis erneuerbarer Energie erzeugter „grüner“ Wasserstoff wird ein wesentli-ches Element der Sektorkopplung sein und damit erheblich zur Reduktion der Treib-hausgasemissionen beitragen. Die Bundesregierung hat deshalb eine Wasser-stoffstrategie entwickelt, um Deutschland als führenden Technologiestandort für die dabei entstehenden neuen Märkte zu entwickeln. Der nationale Wasserstoffrat wird die Bundesregierung bei dieser Zielsetzung unterstützen.

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  • © Fraunhofer ICT

    Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit sind synthetische Kunststoffe als »Materialien des täglichen Gebrauchs« unverzichtbar geworden. Ihre unterschiedslose Entsorgung hat jedoch zu einem akuten Problem der Kunststoffverschmutzung geführt. Um dieses Problem anzugehen, versucht die Europäische Union nicht nur, ein Kreislaufsystem zur Wiederverwendung, Reparatur und Wiederverwertung von Kunststoffen (Kreislaufwirtschaft) einzuführen, sondern sie strebt auch die Herstellung von Kunststoffen aus erneuerbaren Ressourcen (biobasierte Kunststoffe) an. Polymilchsäure (PLA) ist einer der vielversprechendsten und am häufigsten verwendeten Polyester dieser Kategorie.

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  • Neue Anlage am Fraunhofer ICT: Radiofrequenz-Formteilautomat
    © Fraunhofer ICT

    Eine neue Technologie nutzt Radiofrequenz anstelle des Wasserdampfes für die Versinterung von Schaumbeads zu Formteilen. Das erhöht das Einsatzspektrum dieser Technologie enorm, Materialien mit Schmelzpunkten bis über 240°C können nun eingesetzt werden. Damit werden neue Anwendungen für Dämmstoffe im Bau ebenso wie für anspruchsvolle Verpackungen und neue Schäume in der Mobilitätsbranche möglich.

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  • Leichtbau: Fraunhofer reduziert Motorgewicht und Montagekosten / 2020

    Nockenwellenmodul aus Kunststoff senkt CO2-Emissionen

    Pressemeldung / Forschung Kompakt / 04. Mai 2020

    Das Nockenwellenmodul ist durch eine monolithische Bauweise mit integrierten Lagern gekennzeichnet.
    © Fraunhofer ICT

    Kunststoff im Auto reduziert das Gewicht. Doch Nockenwellenmodule als ein wichtiger Bestandteil des Antriebsstrangs werden bis dato noch immer aus Aluminium gefertigt. Einem Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT ist es jetzt gemeinsam mit Partnern gelungen, ein Nockenwellenmodul aus faserverstärkten Duromeren herzustellen. Das Leichtbauelement trägt zur Reduktion des Motorgewichts bei und senkt die Montagekosten. Es liegt derzeit als funktionsfähiger Demonstrator vor.

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  • Thermoplastische Blattfeder hergestellt im T-RTM Verfahren
    © Fraunhofer ICT

    Im Bereich des Motorsports und im Bereich hochwertiger Sportfahrzeuge sind seit vielen Jahren sehr leichte, strukturstabile Bauteile aus duromeren Faser-verbundwerkstoffen im Einsatz. Im sogenannten Resin Transfer Moulding (RTM)-Verfahren können Carbon-Bauteile (kohlenstofffaserverstärkte Kunst-stoffe, CFK), z.B. als Dachmodul, effizient hergestellt werden.

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  • © Fraunhofer ICT

    Um erneuerbare Energiequellen wie Solarzellen (Photovoltaik) und Windturbinen effektiv zu nutzen, braucht man große Energiespeichersysteme, die Schwankungen in der Energieerzeugung ausgleichen. Redox-Flow-Batterien (RFBs) gelten dabei als eine der vielversprechendsten Lösungen. RFBs sind chemische Energiespeicher, die die gesammelte Energie mit einem hohen Wirkungsgrad auch wieder abgeben, indem Elektronen zwischen den chemischen Reaktanten über einen elektrischen Leiter ausgetauscht werden. Die große Bandbreite an elektroaktiven Substanzen – von denen viele in der Natur vorkommen – bedeutet, dass noch eine Vielzahl an potenziellen Systemen zu erforschen ist.

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  • Stromspeicher haben Schlüsselbedeutung für alle Wirtschaftszweige, die an der Energie- und Mobilitätswende beteiligt sind. Die »Forschungsfertigung Batteriezelle« soll als Batterieforschungsfabrik für ganz Deutschland zum Entwicklungszentrum einer Batteriezellproduktion werden, um die bestehende Lücke in der Wertschöpfungskette von Batterien und Akkus zu schließen und die Abhängigkeit von anderen Märkten zu vermeiden. Das Projektteam der Fraunhofer-Gesellschaft und die Forschungspartner in Nordrhein-Westfalen beginnen nun damit, das Konzept für eine »Forschungsfertigung Batteriezelle« am Standort Münster umzusetzen.

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  • Bunte Mischung aus Kunststoffgranulaten: Für Sortier- und Recyclingtechnologien ist ein bunter Materialmix problematisch.
    © Fraunhofer UMSICHT

    Der weltweite Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt muss gestoppt werden. Wie ein Kunststoff beschaffen sein muss, damit er kreislauffähig, schnell und rückstandlos abbaubar wird oder im besten Fall nicht in die Umwelt gelangt, ist Thema des Fraunhofer Cluster of Excellence »Circular Plastics Economy«. Auf der K 2019 präsentieren die beteiligten fünf Fraunhofer-Institute am Beispiel Kunststoff den Forschungsansatz, der Energie- und Materialströme einer Wert-stoffkette in eine zirkuläre Wirtschaftsform überführen soll. Halle 7, Stand SC1.

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  • Messe K 2019: Neue Verbundwerkstoffe: biobasiert, funktionalisiert und mechanisch hochfest / 2019

    Meilenstein in der Entwicklung neuer Werkstoffsysteme

    Pressemeldung / 02. Oktober 2019

    Amorphes und kristallines Polylactid Granulat
    © Fraunhofer ICT

    Die große Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten macht klassische Faserverbund-Werkstoffe in der Produktion beliebt – trotz relativ hohem Herstellungs- und Entsorgungsaufwand. Diese Nachteile vermeidet der neue selbstverstärkte Verbundwerkstoff aus Polyactid (PLA), der im Rahmen des Projektes »Bio4self« unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT entwickelt wurde. Er ist biobasiert, leicht zu recyceln und günstiger in der Produktion – ideal für den Einsatz in Sport-, Automobil- und medizinischen Anwendungen.

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