Forschungsprojekt ELeGanz-3D

Extremleichtbau durch Ganzheitliches Engineering der 3D-Skelett-Wickeltechnik

Roboterbasiertes 3D Faserwickeln
© Fraunhofer ICT
Roboterbasiertes 3D Faserwickeln
Fertigungszelle 3D Skelett Wickeltechnik
© Fraunhofer ICT
Fertigungszelle 3D Skelett Wickeltechnik
3DSW Demonstratorkomponente
© Fraunhofer ICT
3DSW Demonstratorkomponente

Obwohl die 3DSW seit mehreren Jahren am Fraunhofer ICT anwendungsorientiert erforscht wird, bleiben entsprechende Kommerzialisierungsversuche von Industrieunternehmen bislang weitgehend erfolglos. Ursächlich hierfür sind nach Beobachtung der Antragssteller unter anderem die Vernachlässigung außertechnischer Herausforderungen (z. B. unvollständiges Marketingkonzept) oder die zu enge Fokussierung einzelner Phasen des Produktlebenszyklus (z. B. Vernachlässigung realitätsnaher Anwendungssimulation).

Im Forschungsprojekt ELeGanz-3D werden daher die bestehenden technischen, wirtschaftlichen, umweltlichen sowie sozialen Herausforderungen in jedem Engineering-Schritt entlang des Produktlebenszyklus systematisch und wissenschaftlich bearbeitet.

In regelmäßiger Rücksprache mit unabhängigen Industriebeiräten wird für jede Herausforderung eine prozess- sowie wettbewerbsfähige Lösung entwickelt. Übergeordnete Ziele des Validierungsvorhabens sind die erfolgreiche Anwendung der erarbeiteten Lösungen an drei repräsentativen Schlüsselanwendungen (»Validierungsdemonstratoren«) sowie die Entwicklung eines Engineering-Leitfadens, durch welchen die 3DSW nach industriellen Standards beherrschbar und deren enormes Leichtbaupotenzial nutzbar gemacht werden.

Weiterhin werden der Aufbau einer Kleinserienfertigung sowie die öffentliche Verbreitung der Projektergebnisse (insbesondere zur Information potenzieller 3DSW-Anwender) angestrebt.

 

1. Engineering-Ansatz nach Peter Eyerer: Ganzheitliche Sichtweise von Problemstellungen/Technologien – über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, in vier Dimensionen: technisch, wirtschaftlich, umweltlich, sozial

Förderung

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Förderkennzeichen: 03VP06670

Nachfolgeprojekt: ACCORD