Presseinformationen des Fraunhofer ICT

Zahlen und Fakten zum Fraunhofer ICT

Der Hauptcampus des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe beherbergt auf 21 Hektar mehr als 100 Labore, Technika und drei Testcenter. Insgesamt beschäftigt das Fraunhofer ICT etwa 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Fraunhofer ICT erzeugt auf seinem Campus mit einem Windrad und einer Photovoltaikanlage für seine Einrichtungen elektrische Energie aus regenerativen Quellen und arbeitet damit zunehmend klimaneutral. Das Institut verbindet seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in diesem Sektor mit Großdemonstratoren auf dem Campus.

Das Fraunhofer ICT ist das einzige Explosivstoff-Forschungsinstitut in Deutschland, das den gesamten Entwicklungsbereich vom Labor über das Technikum bis zum System bearbeitet. Kunden des Fraunhofer ICT sind Unternehmen der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik, Automobilhersteller und deren Zulieferer, die Luftfahrtindustrie, die Bauindustrie, kunststoffverarbeitende Industrie, Materialhersteller, Recyclingunternehmen, Unternehmen im Energie- und Umweltbereich, sowie Kunden mit sicherheitstechnischen Fragestellungen. 

Schwerpunkte der Arbeit am Fraunhofer ICT liegen auf der Skalierbarkeit von Prozessen und darauf, Forschungsergebnisse vom Labormaßstab in den Technikumsmaßstab zu überführen und zum Teil bis zur vorserienreifen Anwendung weiterzuentwickeln.

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  • Presseinformation / 2026

    »Jede weitere KI-Generation bedeutet eine neue Disruption«

    Fraunhofer ICT / 12. Juni 2026

    Vera Keplinger informierte die Besucher des AI integrated production summit über die Arbeit des Fraunhofer ICT
    © Fraunhofer ICT

    Das Fraunhofer ICT war als wissenschaftlicher Partner des AI integrated production summit am 11. Juni in der Forschungsfabrik Karlsruhe vertreten. Die Zeitschrift MM MaschinenMarkt der Vogel Communications Group hatte zum Austausch über wissenschaftliche Hintergründe und praktische Herausforderungen künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung eingeladen.

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  • SeedPlus – Umweltfreundliche Anbaumethoden für hochwertige Ernteerträge bei Kulturpflanzen / 2026

    Bioabbaubare Saatgutbeschichtung schützt und versorgt Keimlinge effektiv

    Forschung Kompakt / 04. Mai 2026

    Keimendes Saatgut
    © Fraunhofer IME

    Keimendes Saatgut muss mit ausreichend Wasser versorgt und vor Unkrautvernichtern geschützt werden, denn nur eine ungestörte Pflanzenentwicklung garantiert stabile, hohe Ernteerträge. Im Projekt SeedPlus haben Forschende von drei Fraunhofer-Instituten eine bioabbaubare Saatgutbeschichtung mit einer integrierten Wasserspeicherfunktion und einer Schutzfunktion gegen Herbizide entwickelt, die hohe Keimraten ermöglicht.

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  • Wertstoffkreislauf / 2026

    Programmierbares Monomaterial für Hightech-Sportschuhe

    Forschung Kompakt / 04. Mai 2026

    Programmierbare Kunststoffsohle mit funktionsintegrierter Strukturverformung: Dank einer gezielt gestalteten inneren Architektur verändert die Sohle ihr mechanisches Verhalten unter Druck. Solche programmierbaren Materialien reagieren auf Belastung mit vorhersagbaren Formänderungen – und übernehmen damit Aufgaben, die sonst zusätzliche mechanische Bauteile erfordern würden.
    © Fraunhofer ICT

    Hochwertige Sportschuhe sind meist aufwendig aus mehreren Materialien zusammengesetzt – mit Folgen für Produktion und Recycling. Fraunhofer-Forschende zeigen im Projekt ZiProMat, dass es anders geht: Eine Sohle aus programmierbarem Monomaterial übernimmt unterschiedliche Funktionen und ist zudem aus dem gleichen Material wie der Schaft. Das Konzept verbindet Hightech, Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit.

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  • Community Science / 2026

    Mehr Sommertage erzeugen einen höheren Kühlbedarf

    Presseinformation / 30. April 2026

    Beispiel für den Energieverbrauch eines Gebäudes über die BAIT anstatt über die Zeit
    © Fraunhofer ICT

    Philipp Weisenburger, Doktorand am Fraunhofer ICT, untersucht die Energieverbräuche von Gebäuden in zukünftigen Wetterszenarien. Sein hierfür entwickeltes Modell »WEnDI« (kurz für »Weather-based Energy Demand Information«, deutsch: Wetterbasierte Energiebedarfsinformation) nutzt dazu öffentliche Wetterdaten und erhebt im Rahmen von Community-Science-Studien Verbrauchsdaten von Privatgebäuden.

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  • Nationale Allianz für Wasserstoff-Sicherheit gegründet / 2025

    Fraunhofer ist Gründungsmitglied der NAWS

    09. Dezember 2025

    Das Logo der Nationalen Allianz für Wasserstoff-Sicherheit
    © NAWS

    Die Fraunhofer Gesellschaft mit ihren Instituten für Chemische Technologie ICT, für Werkstoffmechanik IWM sowie für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP betreiben traditionellerweise anwendungsorientierte Forschung. Sie sind daher prädestiniert, die Industrie unmittelbar bei der Entwicklung von sicheren Wasserstofftechnologien zu unterstützen. Direkte Industrieunterstützung ist auch das Metier der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG-RCI): Sie schult beispielsweise zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen und ist daher für die Entwicklung der Wasserstoff-Sicherheitskultur ein wichtiger Multiplikator dabei, Erkenntnisse zur Wasserstoff-Sicherheit an betriebliche Anwender weiterzugeben.

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Weitere Informationen über die Arbeit des Fraunhofer ICT

Patente

Die Fraunhofer-Gesellschaft zählt zu den wichtigsten Patentanmeldern in Deutschland.

Wissenschaftliche Publikationen

Die Fraunhofer-Publica gibt einen Überblick über aktuelle Veröffentlichungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer ICT.

Broschüren zu unseren Forschungsthemen

Hier finden Sie Informationsmaterial zu aktuellen Forschungsthemen des Fraunhofer ICT. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne.

Video zur Arbeit des Fraunhofer ICT

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Screenshot aus dem Video über das Fraunhofer ICT: Drohnenfoto des Campus auf dem Pfinztal-Berghausener Hummelberg