Presseinformationen des Fraunhofer ICT

Zahlen und Fakten zum Fraunhofer ICT

Der Hauptcampus des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe beherbergt auf 21 Hektar mehr als 100 Labore, Technika und drei Testcenter. Am Campus Ost des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ergänzt der Bereich „Antriebssysteme“ das Portfolie des ICT mit diversen Motoren- und Abgasprüfständen. Insgesamt beschäftigt das Fraunhofer ICT etwa 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Fraunhofer ICT erzeugt auf seinem Campus mit einem Windrad und einer Photovoltaikanlage für seine Einrichtungen elektrische Energie aus regenerativen Quellen und arbeitet damit zunehmend klimaneutral. Das Institut verbindet seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in diesem Sektor mit Großdemonstratoren auf dem Campus.

Das Fraunhofer ICT ist das einzige Explosivstoff-Forschungsinstitut in Deutschland, das den gesamten Entwicklungsbereich vom Labor über das Technikum bis zum System bearbeitet. Kunden des Fraunhofer ICT sind Unternehmen der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik, Automobilhersteller und deren Zulieferer, die Luftfahrtindustrie, die Bauindustrie, kunststoffverarbeitende Industrie, Materialhersteller, Recyclingunternehmen, Unternehmen im Energie- und Umweltbereich, sowie Kunden mit sicherheitstechnischen Fragestellungen. 

Schwerpunkte der Arbeit am Fraunhofer ICT liegen auf der Skalierbarkeit von Prozessen und darauf, Forschungsergebnisse vom Labormaßstab in den Technikumsmaßstab zu überführen und zum Teil bis zur vorserienreifen Anwendung weiterzuentwickeln.

Abbrechen
  • SeedPlus – Umweltfreundliche Anbaumethoden für hochwertige Ernteerträge bei Kulturpflanzen / 2026

    Bioabbaubare Saatgutbeschichtung schützt und versorgt Keimlinge effektiv

    Forschung Kompakt / 04. Mai 2026

    Keimendes Saatgut
    © Fraunhofer IME

    Keimendes Saatgut muss mit ausreichend Wasser versorgt und vor Unkrautvernichtern geschützt werden, denn nur eine ungestörte Pflanzenentwicklung garantiert stabile, hohe Ernteerträge. Im Projekt SeedPlus haben Forschende von drei Fraunhofer-Instituten eine bioabbaubare Saatgutbeschichtung mit einer integrierten Wasserspeicherfunktion und einer Schutzfunktion gegen Herbizide entwickelt, die hohe Keimraten ermöglicht.

    mehr Info
  • Wertstoffkreislauf / 2026

    Programmierbares Monomaterial für Hightech-Sportschuhe

    Forschung Kompakt / 04. Mai 2026

    Programmierbare Kunststoffsohle mit funktionsintegrierter Strukturverformung: Dank einer gezielt gestalteten inneren Architektur verändert die Sohle ihr mechanisches Verhalten unter Druck. Solche programmierbaren Materialien reagieren auf Belastung mit vorhersagbaren Formänderungen – und übernehmen damit Aufgaben, die sonst zusätzliche mechanische Bauteile erfordern würden.
    © Fraunhofer ICT

    Hochwertige Sportschuhe sind meist aufwendig aus mehreren Materialien zusammengesetzt – mit Folgen für Produktion und Recycling. Fraunhofer-Forschende zeigen im Projekt ZiProMat, dass es anders geht: Eine Sohle aus programmierbarem Monomaterial übernimmt unterschiedliche Funktionen und ist zudem aus dem gleichen Material wie der Schaft. Das Konzept verbindet Hightech, Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit.

    mehr Info
  • Community Science / 2026

    Mehr Sommertage erzeugen einen höheren Kühlbedarf

    Presseinformation / 30. April 2026

    Beispiel für den Energieverbrauch eines Gebäudes über die BAIT anstatt über die Zeit
    © Fraunhofer ICT

    Philipp Weisenburger, Doktorand am Fraunhofer ICT, untersucht die Energieverbräuche von Gebäuden in zukünftigen Wetterszenarien. Sein hierfür entwickeltes Modell »WEnDI« (kurz für »Weather-based Energy Demand Information«, deutsch: Wetterbasierte Energiebedarfsinformation) nutzt dazu öffentliche Wetterdaten und erhebt im Rahmen von Community-Science-Studien Verbrauchsdaten von Privatgebäuden.

    mehr Info
  • Nationale Allianz für Wasserstoff-Sicherheit gegründet / 2025

    Fraunhofer ist Gründungsmitglied der NAWS

    09. Dezember 2025

    Das Logo der Nationalen Allianz für Wasserstoff-Sicherheit
    © NAWS

    Die Fraunhofer Gesellschaft mit ihren Instituten für Chemische Technologie ICT, für Werkstoffmechanik IWM sowie für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP betreiben traditionellerweise anwendungsorientierte Forschung. Sie sind daher prädestiniert, die Industrie unmittelbar bei der Entwicklung von sicheren Wasserstofftechnologien zu unterstützen. Direkte Industrieunterstützung ist auch das Metier der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG-RCI): Sie schult beispielsweise zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen und ist daher für die Entwicklung der Wasserstoff-Sicherheitskultur ein wichtiger Multiplikator dabei, Erkenntnisse zur Wasserstoff-Sicherheit an betriebliche Anwender weiterzugeben.

    mehr Info
  • Altlasten der zwei Weltkriege / 2025

    Sichere Bergung und Entsorgung von Munition im Meer

    03. November 2025

    Bodenmine
    © Geomar

    Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT beteiligt sich in mehreren Projekten an der Bergung und fachgerechten Entsorgung von Munition, die sowohl nach dem Ersten als auch nach dem Zweiten Weltkrieg in Nord- und Ostsee verklappt wurde. Das Bundesumweltministerium geht von 1,6 Millionen Tonnen allein in deutschen Hoheitsgewässern aus, die langsam verrosten oder verrotten und eine Gefahr für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit darstellen, Schifffahrt, Fischerei und Tourismus bedrohen.

    mehr Info
  • Der ALBACOPTER beim Jungfernflug auf dem Testgelände der DLR in Cochstedt
    © Frederik Wolf, Fraunhofer ICT

    Der ALBACOPTER®, Ergebnis eines Leitprojekts der Fraunhofer-Gesellschaft, hat im August 2025 seinen Jungfernflug auf dem Nationalen Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt erfolgreich absolviert. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Fraunhofer-Institute, der Fraunhofer-Gesellschaft sowie von Partnerfirmen feierten diesen Erfolg am 17. September in der Karlsruher Forschungsfabrik, zogen Bilanz und skizzierten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen für künftige Luftfahrt-Vorhaben.

    mehr Info
  • Environmental Impact Design Award der CAMX

    Presseinformation / 11. September 2025

    Der biobasierte, kreislauffähige Fahrradhelm aus PLA wurde auf der CAMX 2025 ausgezeichnet.
    © CAMX 2025

    Der kreislauffähige, biobasierte Monomaterial-PLA-Fahrradhelm mit selbstverstärkter Deckschicht, für den das Fraunhofer ICT eine Förderung der Fraunhofer-Stiftung erhalten hat, wurde auf der Composites and Advanced Materials Expo (CAMX) in Orlando, FL/USA mit dem Environmental Impact Design Award ausgezeichnet. Die Veranstalter würdigen mit dem Preis laut eigener Darstellung herausragende Ergebnisse in Design, Fertigung und Marktwachstum. »Diese Innovatoren gestalten die Zukunft der Composites-Industrie«, heißt es in einer Mitteilung der Messe.

    mehr Info
  • Das Fraunhofer ICT auf der K-Messe 2025 / 2025

    Kreislauffähigkeit und CO2-Minderung von Kunststoffprodukten sind die Treiber im Markt

    Presseinformation / 01. September 2025

    Sensorische Bewertung eines Sandwichprüfkörpers mit Kontaminationssperrschicht
    © Fraunhofer ICT

    Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT präsentiert vom 8. bis 15. Oktober 2025 auf der K-Messe in Düsseldorf neue Ergebnisse, Exponate und Fertigungsverfahren der angewandten Kunststoffforschung in Halle 7, Stand C05 am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft.

    mehr Info

Weitere Informationen über die Arbeit des Fraunhofer ICT

Patente

Die Fraunhofer-Gesellschaft zählt zu den wichtigsten Patentanmeldern in Deutschland.

Wissenschaftliche Publikationen

Die Fraunhofer-Publica gibt einen Überblick über aktuelle Veröffentlichungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer ICT.

Broschüren zu unseren Forschungsthemen

Hier finden Sie Informationsmaterial zu aktuellen Forschungsthemen des Fraunhofer ICT. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne.

Video zur Arbeit des Fraunhofer ICT

Datenschutz und Datenverarbeitung

Wir setzen zum Einbinden von Videos den Anbieter YouTube ein. Wie die meisten Websites verwendet YouTube Cookies, um Informationen über die Besucher ihrer Internetseite zu sammeln. Wenn Sie das Video starten, könnte dies Datenverarbeitungsvorgänge auslösen. Darauf haben wir keinen Einfluss. Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: https://policies.google.com/privacy

Screenshot aus dem Video über das Fraunhofer ICT: Drohnenfoto des Campus auf dem Pfinztal-Berghausener Hummelberg