Testzone für die KI-gestützte Produktion: Grundsteinlegung zur Karlsruher Forschungsfabrik am 25. Juli mit Gästen aus Wirtschaft und Politik

Medieneinladung / 18.7.2019

Mehr als 100 Gäste – darunter viele hochrangige Akteure aus Wirtschaft und Politik – erwarten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Fraunhofer-Gesellschaft am Donnerstag, dem 25. Juli, zur feierlichen Grundsteinlegung der Karlsruher Forschungsfabrik. In dem Gemeinschaftsprojekt soll ab Ende 2020 die von Künstlicher Intelligenz geprägte Produktion der Zukunft gemeinsam mit Partnern aus der Industrie weiter erforscht und in die Praxis überführt werden. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Anmeldungen werden erbeten bis 23.7.2019, per E-Mail an presse@kit.edu.

Die Karlsruher Forschungsfabrik ist ein Entwicklungs- und Demonstrationszentrum für die Fabrik der Zukunft. Mithilfe modernster Digitalisierungsmethoden sollen neue Produktionstechnologien hier deutlich schneller als bisher geplant, getestet und in die Industrie transferiert werden. Getragen wird das disziplinübergreifende Projekt von zwei starken Forschungsinstitutionen:

  • dem KIT mit seinem wbk Institut für Produktionstechnik und der
  • Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren Instituten für Chemische Technologie ICT und für
    Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB.

Ihren Standort wird die Karlsruher Forschungsfabrik auf dem Campus Ost des KIT beziehen. Das rund 15 Millionen Euro teure Gebäude wird ab Ende 2020 auf einer Fläche von 4500 Quadratmetern rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beherbergen, außerdem 50 Arbeitsplätze für Kooperationspartner aus der Industrie bieten.

Animationsansicht der Karlsruher Forschungsfabrik auf dem Campus Ost des KIT
© Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten

Animationsansicht der Karlsruher Forschungsfabrik auf dem Campus Ost des KIT

Veranstaltung  

  • Zeit: 25. Juli 2019, 10.30 Uhr bis ca. 12.00 Uhr.
  • Ort: Karlsruher Institut für Technologie – Campus Ost, Gebäude 70.21,
    Rintheimer Querallee 2, 76131 Karlsruhe.

Programm  

  • Begrüßung Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka
    Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie
  • Begrüßung Professor Dr. Alexander Kurz
    Vorstand Fraunhofer-Gesellschaft für Personal, Recht und Verwertung
  • Begrüßung Dr. Frank Mentrup
    Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und Vorsitzender des Aufsichtsrates der
    TechnologieRegion Karlsruhe
  • Grußwort Staatssekretärin Katrin Schütz
    Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
  • Grußwort Ministerialdirektor Ulrich Steinbach
    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
  • Grußwort Ministerialrat Dr. Otto Fritz Bode
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Professor Dr. Jürgen Fleischer (wbk), Professor Dr. habil. Jürgen Beyerer (IOSB),
    Professor Dr. Frank Henning (ICT), Dr. Olaf Sauer (IOSB):
    Begrüßung der künftigen Nutzer
    Vortrag »Aufbau und Ziele der Karlsruher Forschungsfabrik«
  • Grundsteinlegung
  • Get-together

Eckdaten zum Bau der Forschungsfabrik

Ihren Standort wird die Karlsruher Forschungsfabrik auf dem Campus Ost des KIT beziehen. Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist ein Gesamtbudget von rund 15 Millionen Euro vorgesehen. Zu diesem tragen die Kooperationspartner KIT und Fraunhofer jeweils die Hälfte bei; hinzu kommen Investitionen in die Erstausstattung der Fertigungshallen, Labore und Büros. Nach der Grundsteinlegung im Sommer 2019 wird das L-förmige Gebäude ab Ende 2020 auf zwei Stockwerken und einer Fläche von 4500 Quadratmetern rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beherbergen. Darüber hinaus bietet es 50 Arbeitsplätze für Kooperationspartner aus der Industrie. Die Eröffnung ist für Ende 2020 geplant.

Das Projekt „Karlsruher Forschungsfabrik“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.