Maschinelles Lernen spielt in der Entwicklung von Werkstoffen und Bauteilen eine entscheidende Rolle. Es ermöglicht die gezielte Anpassung ihrer Eigenschaften sowie Vorhersagen bezüglich ihres Verhaltens im Einsatz. Daraus lassen sich Prognosen zur Nutzungsdauer ableiten. Der Einsatz digitaler Zwillinge beschleunigt Fertigungsprozesse und hilft, sie effizient zu machen. Live in der Fertigung erfasste Daten wiederum speisen KI-Anwendungen zur Prozessoptimierung.
Thermische Energiespeicherlösungen erfordern die Entwicklung und Anpassung von Materialien, die effizientes Heizen und Kühlen ermöglichen. Dazu gehören der Entwurf und der Prototypenbau von Wärmetauschern sowie Speichersystemen, die Phasenwechselmaterialien (PCM) oder thermochemische Materialien (TCM) nutzen.
Für Batterien und Akkumulatoren der nächsten Generation werden Materialien und Systeme entwickelt, darunter Lithium- und Natrium-Schwefel-Batterien. Elektrochemische Power-to-X-Prozesse profitieren von neuen Katalysatoren und Elektroden.
In der Brennstoffzellenforschung arbeitet das Fraunhofer ICT zum einen an Materialien für Anionenaustauschmembranen, zum anderen an Systemen für Anwendungen der Brennstoffzellen als Range Extender in E-Fahrzeugen.
Im Bereich Wasserstoff und technische Sicherheit stehen systemintegrierte Sicherheitsanalysen und Konzepte für Mobilitätsanwendungen für Wasserstoff und Wasserstoffderivate im Mittelpunkt. Digitale Zwillinge und CFD-Simulationen helfen dabei, Verbrennung und Ausbreitung präzise zu modellieren. Experimentelle Untersuchungen zur Explosions- und Flammenausbreitung bei Brand- oder Berstversagen begleiten die Forschung.