Mikrowellen- und Plasmatechnologie

Die Kompetenzen im Bereich Mikrowellen- und Plasmatechnologie gehen weit über reine Prozesstechnik hinaus und umfassen Entwicklungen von Anlagen- und Messtechniken, ergänzt durch numerische Simulationen des elektromagnetischen Feldes und die daraus resultierende Erwärmung oder Plasmabildung. Besonderes Augenmerk liegt im reproduzierbaren und kontrollierbaren Einsatz der Mikrowellen. Mit Mikrowellen generierte Plasmen dienen zur Reinigung, Modifikation oder Beschichtung von Oberflächen (PECVD).

Kunststofferwärmung mit Mikrowellen

Mikrowellen sind nichtionisierende elektromagnetische Strahlen. Sie werden von polaren, magnetischen oder schwach elektrisch leitfähigen Materialien oftmals im Volumen absorbiert. So gelingt es die Materialien unabhängig ihrer Wärmeleitung zu erwärmen.

Mikrowellen generierte Plasmen

Plasmabeschichtungsverfahren wie z.B. PCVD (plasma chemical vapour depostion) können die Oberflächen verschiedener Materialien mit dünnen Funktionsschichten ausstatten, welche die Eigenschaften oder die Gebrauchsfähigkeit der Bauteile wesentlich verbessern.

Simulation

Moderne FEM-Softwarepakete erlauben es, elektromagnetische Felder und die damit verbundene Erwärmung oder das daraus generierte Plasma numerisch selbstkonsistent zu simulieren. Die Simulation unterstützt und beschleunigt die Anlagen- und Prozessentwicklung im Gebiet Mikrowellen und Plasmen.

Sensor- und Messtechnik

Mikrowellen eignen sich zur Prozessüberwachung und –steuerung. So kann damit der Vernetzunggrad von Polymeren zerstörungsfrei gemessen werden. Auch können Alterungsprozesse von Materialien detektiert werden.

»Kohlenstofffasern wiedergewinnen«

»Microwave assisted curing for carbon fiber reinforced epoxy composites«

»Mikrowelle unterstützt Tempern«