Selektives Lösen eines Zielkunststoffs
Kunststoffe wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polyvinylchrolid (PVC), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polystyrol (PS) und Polymethylmethacrylat (PMMA) sowie thermoplastische Polymere finden Anwendung in Verpackungen, in Textilien sowie in der Automobil- und in der Bauindustrie.
Hersteller und Inverkehrbringer dieser Stoffe benötigen für ihre Materialkreisläufe effiziente Verfahren, um bestimmte Zielkunststoffe selektiv zu lösen und REACH-relevante Additive, Verunreinigungen und andere Kunststoffe zu separieren.
Hierbei kann das Fraunhofer ICT mit seiner Expertise in lösemittelbasiertem Recycling wertvolle Unterstützung leisten. Die polymere Struktur des Zielkunststoffs bleibt erhalten; er ist selektiv im Lösemittel gelöst, und Fremdkunststoffe, Copolymere und Additive werden abgeschieden. Danach liegt ein jungfräuliches Polymer vor, welches wiederum mit Additiven versetzt und für die ursprüngliche Anwendung eingesetzt werden kann.