Hybrid-Absorber für per- und polyflourierte Alkylverbindungen (PFAS)

Kombination aus MOFs und Aktivkohle erhöht die Rückhaltefähigkeit – besonders für kurzkettige PFAS

Hybrid-Filtermaterial aus Aktivkohle mit hochselektiven MOF‑Materialien entfernt auch schwer adsorbierbare kurzkettige PFAS effektiv.
© Fraunhofer ICT
Hybrid-Filtermaterial aus Aktivkohle mit hochselektiven MOF‑Materialien entfernt auch schwer adsorbierbare kurzkettige PFAS effektiv.

Per- und polyflourierte Alkylverbindungen (PFAS) – besonders die kurzkettigen – sind extrem persistent, gelangen leicht ins Wasser und lassen sich mit herkömmlicher Aktivkohle nur unzureichend entfernen.

Durch die Kombination von Aktivkohle mit hochselektiven MOF‑Materialien entsteht ein neues Hybrid‑Filtermaterial, das die Rückhalteleistung deutlich steigert und auch schwer adsorbierbare kurzkettige PFAS effektiv entfernt.

Vorteile der Technologie:

  1. 30 bis 40 Prozent höhere Adsorption kurzkettiger PFAS (z. B. PFBS) gegenüber reiner Aktivkohle.
  2. Gesamt‑PFAS‑Entfernung bis 97 Prozent im Durchflussbetrieb, inklusive vollständiger PFOS‑Elimination.
  3. Erhöhte Selektivität durch MOF‑Oberflächenchemie (anionische & feinporöse Bindungsmechanismen).
  4. Hohe spezifische Oberflächen (700 bis 1050 m²/g) trotz Formgebung durch Alginat‑Beads.
  5. Potenzial für industriell skalierbares Verfahren (TRL 5) mit stabilen Leistungen im kontinuierlichen Betrieb.

So unterstützen wir Sie:

Prozess- und Materialentwicklungen für

  • Industrieabwasser: Textil, Papier, Chemie, Polymerproduktion
  • Feuerlöschübungsplätze und Flughäfen (AFFF‑Belastungen)
  • Kommunale Wasserwerke: Nachreinigung des Trinkwassers für PFAS