Stationäre Antriebe und Wärmenutzung

Die Forschungsarbeiten stehen unter dem Gesamtkontext der Entwicklung von innovativen Kraft-Wärme- Kopplungssystemen zur Effizienzsteigerung einer Mini-Blockheizkraftwerk-Anlage (MBHKW). Der Fokus liegt auf der Integration geeigneter Speichersysteme (elektrisch und thermisch) zur Energiebereitstellung unabhängig vom Betrieb des Energiewandlers. Dabei zeigen sich v. a. thermochemische Wärmespeichersysteme auf Zeolithbasis oder auf PCM basierende latente Wärmespeichersysteme als erfolgreich. Im Bereich des Antriebs stehen v. a. die Dauerhaltbarkeit des Energiewandlers und die Realisierung eines möglichst langen Wartungsintervalls im Vordergrund.

Wärmespeicherung

Im Zuge der Energiewende erfährt die Speicherung sowie die Wandlung und Nutzung von Verlustwärme - insbesondere in Heizsystemen - einen hohen Stellenwert. Durch die Entwicklung individueller, auf das jeweilige Anwendungsprofil abgestimmter Speichersysteme wird der Verbrauch an primären Energieträgern reduziert.

 

Wartungsfreundlichkeit und Dauerhaltbarkeit

Die Wartung eines Mini-Blockheizkraftwerkes unterscheidet sich maßgeblich von anderen Heizungstechnologien, da hier (i.d.R.) wie im Automobilbereich eine Wartung an einem Verbrennungsmotor durchgeführt werden muss. In der Projektgruppe NAS wird dieser Aspekt thematisiert. So soll ein innovatives Schmierölwechselkonzept entwickelt werden, das die Wartung an Mini-Blockheizkraftwerken wesentlich vereinfacht und die auszutauschende Schmierölmenge reduziert.

 

Im Hinblick auf Einsparung der CO2-Emissionen und Ressourcenschonung bieten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) ein großes Potential, um zukünftigen Anforderungen der Energieversorgung von Gebäuden
gerecht zu werden.