Abschlussarbeiten, HiWi-Stellen und Praktika

Recycling geruchsintensiver Polymere

Art der Arbeit

Bachelor- oder Masterarbeit

Motivation

Die Etablierung einer zirkularen Kunststoffwirtschaft wird wesentlich durch die Qualität von Kunststoffabfällen beeinflusst. Sortenreine Produktionsabfälle lassen sich deutlich einfacher als beispielsweise Abfälle aus dem Haushalt in den Kreislauf zurückführen. Insbesondere Geruchsbelastungen bei Kunststoffen aus Hausabfällen stellen derzeit ein Problem dar. Daher entwickelt das Fraunhofer-Institutes für Chemische Technologie ICT im Rahmen des Fraunhofer Cluster Circular Plastics Economy CCPE® zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV, Freisingen geruchsarme Bauteilkonzepte für geruchsintensive Polymerrezyklate.

Vorhabensbeschreibung

Die Arbeit umfasst die Herstellung (Extrusion) von Polymercompounds und deren Verarbeitung in der additiven Fertigung (3D-Druck) und dem Spritzguss, sowie die umfangreiche Analyse der Bauteileigenschaften. Die Ergebnisse sollen peer reviewed veröffentlicht werden. Für den Bearbeitungszeitraum wird eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft angeboten.

Aufgaben

Neben Recherche und wissenschaftlicher Auswertung der Ergebnisse umfasst die Arbeit folgende eigenständig durchzuführenden experimentellen Arbeiten:

  • Entwicklung und Verarbeitung von Polymercompounds
  • Modellierung und Herstellung von 3D-gedruckten Strukturen
  • Analyse und Korrelation der Bauteileigenschaften

Voraussetzungen

  • Studium im Bereich Chemie, Chemieingenieurwesen, Polymerengineering oder Vergleichbares
  • Grundkenntnisse im Bereich Polymerengineering, Polymeradditive, CAD von Vorteil
  • Gute Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch
  • Hohes Level an Motivation und hohes Maß an Selbstständigkeit
  • Fähigkeiten im Bereich Teamwork und Kommunikation
     

Beginn

nach Absprache

  • Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
  • Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.