Abschlussarbeiten, HiWi-Stellen und Praktika

Kristallisation in mikrofluidischem Verfahren

 

 

Motivation

Der Einsatz mikrofluidischer, kontinuierlicher Prozesse anstelle von Batch-Verfahren hat sich in einigen Bereichen der Pharma- und Chemieindustrie bewährt und bietet Vorteile im Hinblick auf Prozesssicherheit, Produktreinheit und -qualität. Mikrofluidische Verfahren eignen sich sowohl für die Durchführung zahlreicher chemischer Reaktionen, als auch für die Herstellung von Partikeln, die bestimmte Anforderungen erfüllen müssen. Durch die mikrolitergenaue Einstellung von Flussgeschwindigkeiten und spezielle Strömungsführung lassen sich Emulsionen mit monodispersen Tropfen bilden, die zu monodispersen Partikeln führen. Deshalb eignen sich mikrofluidische Verfahren auch für Kristallisationsverfahren.

Am Fraunhofer ICT wird ein derartiges Kristallisationstool für die Herstellung von sphärischen Ammoniumdinitramid-Partikeln (ADN-Prills) entwickelt und erprobt.

Aufgabenstellung

Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten mit folgenden Schwerpunkten im Bereich der mikrofluidischen Kristallisation sind zu vergeben:

  • Literaturrecherche zum aktuellen Stand der mikrofluidischen Kristallisation
  • Design und Erprobung von Tropfengeneratoren mit verschiedenen Geometrien und ihre experimentelle Erprobung mit ADN
  • Optische Charakterisierung der Tropfen- und Partikelgröße in Abhängigkeit von Prozessparametern
  • CFD-Simulation der Tropfenbildung und Vergleich mit experimentellen Ergebnissen
  • Prüfung der Anwendbarkeit von Tropfengeneratoren mit Step-Geometrie für ADN im Hinblick auf Durchsatzsteigerung

 

Voraussetzung

Studiengang (FH oder Uni) Chemie, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik oder sonstiges Fach mit fundierten chemischen Kenntnissen und Erfahrung mit Laborarbeit.

Beginn

ab sofort