Abschlussarbeiten, HiWi-Stellen und Praktika

Untersuchung an Elektrolytformulierungen für die Vanadium-Redox-Flow Batterie

Art der Arbeit

Praktikum

Motivation

Vanadium-Redox-Flow-Batterien (VRFB) sind eine der aussichtsreichsten chemischen Energiespeicher, welche derzeit im Rahmen der Energiewende diskutiert werden. Aufgrund der mangelhaften Löslichkeit und Stabilität der Vanadiumsalze in der Elektrolytlösung besitzen diese Batterien jedoch ein begrenztes Betriebstemperaturfenster, welches zwischen -5 und 40°C liegt. Die Einhaltung der oberen Löslichkeits- bzw. Temperaturgrenze steht einer breiten Marktakzeptanz entgegen. Um die Speicher ohne externe Kühlung verwenden zu können, muss die Zusammensetzung der Elektrolytlösung durch Anpassung der Konzentrationen oder Zusätze optimiert werden.  

Vorhabensbeschreibung

Die Herausforderung der Arbeit besteht in der Vorbereitung der VRFB-Elektrolytproben sowie dem Aufbau und der Testung der VRFB-Zellen. In der Arbeit soll der Einfluss von Vanadiumkonznetration und/oder der Zusätze sowohl auf die Stabilität des Elektrolyten, als auch auf die Elektrochemie der Batterie untersucht werden. Sofern die Additive die Batteriefunktion nicht stören, soll die obere Temperaturgrenze des modifizierten Elektrolyten neu bestimmt werden.

Aufgaben

Bei dieser Arbeit fallen unterschiedliche Aufgaben an, die je nach Studienschwerpunkt bearbeitet werden können.

  • Vorbereitung der VRFB Elektrolytproben aus kommerziellen Elektrolyten oder Vanadiumverbindungen
  • Untersuchung der elektrochemischen Eigenschaften der Elektrolytproben und der thermischen Stabilität der VRFB, die mit diesen Elektrolytproben betrieben wird

Voraussetzungen

  • Studium der Chemie, Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen, Sensorik/Automatisierungstechnik oder verwandter Studiengänge (Uni/FH)
  • Allgemeines technisches Verständnis
  • Sprachkenntnisse: Deutsch und/oder Englisch

Beginn

nach Absprache

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Nataliya Roznyatovskaya. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an Prof. Dr. Karsten Pinkwart.

  • Wir weisen darauf hin, dass die gewählte Berufsbezeichnung auch das dritte Geschlecht miteinbezieht.
  • Die Fraunhofer-Gesellschaft legt Wert auf eine geschlechtsunabhängige berufliche Gleichstellung.