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Energetische Systeme


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Schutzsysteme


 
Pyrotechnische Brandsätze
Flares
Nicht-letale Wirkmittel / NLW


Hier finden Arbeiten zur Entwicklung neuer Konzepte auf dem Gebiet nicht-letaler Wirkmittel und pyrotechnischer Brandsätze zur Gefahrenabwehr statt. Auf dem Gebiet der Täuschkörper (Flares) werden neue Formulierungen hergestellt und getestet.

Pyrotechnische Wirkladungen stellen eine wichtige Gruppe der IR-Täuschkörper dar, die einen bedeutenden Beitrag zur Abwehr von infrarotgesteuerten Lenkflugkörpern leisten. Die Wirkungsweise der ausgestoßenen Flares besteht darin, dass diese die IR-Signatur des Zielobjekts überstrahlt, um das Suchsystem von der zu schützenden Plattform auf sich zu lenken. Die ständige Weiterentwicklung der Suchsensorik in Richtung multispektraler Zielerfassung erfordert als Gegenmaßnahme, die Strahlungssignatur besser an die des zu schützenden Objekts anzupassen. Daher ist eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Flares unverzichtbar, wenn die Effektivität erhalten bleiben soll.

Die Aufgaben unterteilen sich in die Entwicklung neuer Zusammensetzungen mit verbesserten Eigenschaften und in die Signaturvermessung von Flares zur Beurteilung der Wirksamkeit.

NLW sind Wirkmittel, die ausschließlich zu dem Zweck konstruiert und entwickelt werden, Kräfte kampf- oder handlungsunfähig zu machen und dabei die Wahrscheinlichkeit tödlicher oder bleibender Verletzungen gering zu halten oder Geräte funktionsunfähig zu machen und dabei Kollateral- oder Umweltschäden möglichst auszuschließen.

Die Schwerpunkte der Arbeiten im ICT bilden mechanische, akustische und kinetische Wirkmittel. Neben den wissenschaftlichen Tätigkeiten richtet das ICT alle zwei Jahre das internationale „Symposium on Non-Lethal Weapons“ aus und ist Gründer und Vorsitzender der 1998 gegründeten „European Working Group on Non-Lethal Weapons (EWG-NLW)“.


© 1/2011
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