Institutsteil Funktionsintegrierter Leichtbau FIL

Der Institutsteil Funktionsintegrierter Leichtbau FIL hat das übergeordnete Ziel, anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der intelligenten Leichtbauweisen und automatisierten Fertigungsverfahren für eine kosten- und energieeffiziente Produktion von Hochleistungsfaserverbundstrukturen für den Anlagen-, Fahrzeug- und Maschinenbau zu betreiben. Seit Mai 2013 steht in Augsburg ein neues Büro- und Technikgebäude, in dem ca. 60 Mitarbeiter mit neuesten Anlagenparks die Forschungsarbeiten durchführen.

Arbeitsgruppen des Institutsteils Funktionsintegrierter Leichtbau FIL

 

Simulation

Das Ziel liegt in der Entwicklung von werkstoffgerechten Bauweisen. Der Einsatz von numerischen Methoden ist hierzu prädestiniert. Die Simulation bei der Projektgruppe FIL umfasst die Strukturberechnung sowie die numerische Betrachtung der Fertigungsprozesse und deren Auswirkungen auf das Bauteil.
 

Online-Prozessmonitoring

Ziel ist die inline-Erfassung charakteristischer Kenngrößen (bspw. Fertigungs- und Prozessparameter), um die Stellgrößen und Wirkmechanismen für eine robuste und ressourceneffizienten Prozessführung ableiten zu können. Aufbauend auf diesen Informationen werden entsprechend Kundenanforderungen Prozessoptimierung durchgeführt und/oder inline-Qualitätssicherungssysteme konzipiert.
 

Materialien und Prüftechnik

Der Fokus liegt in der Identifizierung, Charakterisierung und wissenschaftlichen Analyse material- und prozessspezifischer Eigenschaften und deren Korrelation zur mechanischen, thermophysikalischen und chemischen Performance von Composite-Bauteilen unter anwendungsspezifischen Randbedingungen. Kompetenzen liegen weiterhin in der Entwicklung und Umsetzung intelligenter Mischbauweisen sowie der zugehörigen Füge- und Reparaturkonzepte, um durch eine „maßgeschneiderte“ Werkstoffauswahl und -kombination eine größtmögliche Funktionsintegration zu gewährleisten.
 

Prozesse

Das Ziel liegt in der Entwicklung von werkstoffgerechten und gewichtsoptimierten Bauweisen für Faserverbundmaterialien unter Berücksichtigung von Fertigungs- und Werkstoffrandbedingungen. Dabei werden unter anderem unterschiedliche Lege- und Prozesstechnologien kombiniert. Zu den Kernkompetenzen zählt einerseits die Erarbeitung neuer Industrialisierungskonzepten als auch die Konstruktion sowie die Berechnung auf numerischer und analytischer Ebene.
 

Effizienz und Bilanzierung

Im Hinblick auf eine ressourceneffiziente Fertigung von CFK-Strukturen, werden in diesem Themenschwerpunkt für etablierte und innovative Prozessketten ökologische und ökonomische Kennzahlen für verschiedene Prozessparameter erhoben und analysiert, sowie Stellgrößen für eine Optimierung identifiziert.
 

Recycling

Durch den verstärkten Einsatz von Composites ist das künftige Recycling von CFK nicht nur aus ökologischer sondern auch aus ökonomischer Sicht von entscheidender Bedeutung. In diesem Kontext werden unterschiedliche Fragestellungen rund um das Thema Recycling untersucht.

Institutsteil FIL:

"Wir wollen die Wertschöpfung technischer Leichtbauprodukte durch einen gezielten Einsatz des schwarzen Goldes (Carbonfasern) optimieren."

Poster »Themenschwerpunkte der Projektgruppe«